Als SKAOS 1982 von einer Handvoll Jugendlicher ins Leben gerufen wurde, klampften sie – wie es sich für eine nicht-superstar-generierte Band der alten Schule gehört – die Hits ihrer britischen Idole nach. Aus dem elterlichen Kellerraum des damaligen Bassisten dröhnten fortan Songs von Madness und den Specials – und alsbald fanden schwarzweiß karierte Sticker und sonstige Rudeboy-Accessoires zunehmenden Absatz im beschaulichen Krumbach. Schon zwei Jahre später machte das Septett mit ersten furiosen Auftritten überregional von sich reden und brachte seine eigene Erfolgswelle ins Rollen. Mit der schwappte die Band in den folgenden Jahren an jedes Festival-Ufer, das Lust auf eine mitreißende Live-Show mit Tanzgarantie hatte. Europatouren führten SKAOS u.a. als Support für ihre ehemaligen Vorbilder, die legendären Bad Manners nach Großbritannien. Radio- und Fernsehauftritte, die Veröffentlichung neuer Alben und wachsende Publikumszahlen machten die Combo zu einem der besten internationalen Ska-Acts!
Nachdem Gitarrist "Prince" Elli von seinen Reisen durch Südamerika und Spanien neue Rhythmen und Melodien im Gepäck mitbrachte, ging SKAOS 1995 – nach fast fünfjähriger Live-Pause – mit neuem Sound und mit verändertem Line-Up wieder an den Start. Mehrere Deutschlandtourneen mit dem Album "Ham & Eggs" und zahlreiche Open-Air-Gigs brachten den "Invincible Seven" schnell ihren Kultstatus zurück, den sie bis heute nicht eingebüßt haben: SKAOS charakterisiert sich seitdem durch besondere Stilvielfalt – ohne dabei ihren Wurzeln untreu zu werden!
Mit Erscheinen ihres 2000er Albums "Porno 75" tourten die Gute-Laune-Gangster durch Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Tschechien, Polen und die Schweiz – nachzuhören auf dem Live-Album "Breaking The Curfew". Mittlerweile haben SKAOS internationale Band-Kontakte von Australien bis Brasilien und werden aus Tokio ebenso wie aus Barcelona für Aufnahmen und Tourneen angefragt.
Dass die Band immer wieder für Neues offen ist, zeigt sich auch im Besetzungswechsel der letzten zehn Jahre: Neue Musiker brachten ihren persönlichen Stil und frische Ideen mit in den Proberaum. Und während einige Skaoten der ersten Stunde ihren 30er schon hinter sich haben, ist Saxophonist Freizig mit seinen süßen 21 Jahren im doppelten Sinne des Wortes der jüngste Neuzugang der Band – er war bei Erscheinen der ersten SKAOS-Scheibe noch gar nicht auf der Welt!