MOOPMAMA - Brass-Burschen und Guerilla-Truppe
Sieben Bläser, zwei Schlagzeuger und ein mit Megaphon bewaffneter Vokalist. Macht genau zehn Kerle und unfassbar fetten Sound.
Die rappende Marching-Band
Die Band MOOP MAMA existiert seit Mai 2009 auf Initiative des Münchener Saxophonisten Marcus Kesselbauer, der den Hauptteil der Musik komponiert und arrangiert. Aber auch die beiden Vocalisten von MOOP MAMA sind in der Hiphop-Szene keine Unbekannten: Keno und Toni von der Hiphop Crew Creme Freche.
MC Keno erklärt den Mischmasch so: keine fertigen Beats, keine produzierten Samples und am liebsten nicht mal Elektronik. Denn MOOP MAMA ist ein Live-Projekt, eine echte Marching Band. "Es geht auch ohne Strom, unverstärkt, trotzdem live, immer und überall. Wir besetzen Parks und öffentliche Plätze. Wir sind die erste und einzige Marching Band in Deutschland mit so tollem Rap." Urban Brass - Moop Mama erfinden für ihren Sound einfach mal einen neuen Musikstil, irgendwo zwischen Rap, Brass,Dub und Drum'n'Bass.
Seitdem Sie Eulenspiegel-Booking in ihr Programm aufgenommen hat und MOOP MAMA Vorband von La Brass Banda sind, steigt ihre Fanbase stetig, so dass sie jetzt auch auf eigene Clubtour gehen.
Der Englische Garten als Guerilla-Partyzone
Neben verschiedenen Club- und Festival Konzerten hat die Band bislang hauptsächlich im süddeutschen Raum durch Guerrilla-Gigs in Parks, Wohnblöcken und Fussgängerzonen auf sich aufmerksam gemacht. Das Motto von moop mama: wir erobern den öffentlichen Raum zurück! Plätze besetzen? Das erklärt auch die zwei Schlagzeuger. Einer an der Walking Bass und der andere mit umgehängter Snare Drum. Ihre Spezialität: Guerilla-Gigs. Die Zehn laufen mal laut tönend durch Münchner Straßen, spielen in Parks oder sind für verkehrsbehindernde Menschentrauben an öffentlichen Plätzen verantwortlich. Vor allem soll Moop Mama aber eins: Spaß machen.
… und das meint die Presse:
„eine Truppe, die bis zu einem gewissen Grad ein Creme-Fresh-Bruder ist und als der nächste große Geheimtipp gelten darf: Moop Mama. (…)Sieben handverlesene junge Bläser, (…) Talente aus dem Landesjugendjazzorchester und Nachwuchskönner der Münchner Szene treffen jetzt bei Moop Mama auf zwei Schlagzeuger und zwei rappende MCs. (… )“. MoopMama das ist „die Verbindung von Straßenmusik-Philosophie („Wir wollen auch öffentliche Räume zurückerobern“), Brass Band und dem funkigen Protest-Hardcore-Hip-Hop“
(Süddeutsche Zeitung, 12.02.2010)