ROCK HARD, Legacy, Metal.de, Metalnews.de & Dragon Productions present:
Moonsorrow:
Gegründet im Jahre 1995, erschöpft sich Moonsorrows Musik aus verschiedenen Einflüssen diverser Genres, wie z.B. volkstümlicher oder progressiver Musik. Diese wurden mit außergewöhnlichem Metal
sowie ihrer muttersprachlichen, finnischen Lyrik kombiniert und verfeinert mit der Fähigkeit, jedes Instrument auf außergewöhnliche Weise zu bedienen.
Die heldenhafte Atmosphäre der Musik mit historischen Zitaten steht in der ersten Güteklasse des Metal-Genres. Das Debütalbum "Suden Uni“ (“A Wolfs Dream“), veröffentlicht im Jahr 2000, überzeugte Fans wie Kritiker, sodass das aus Helsinki stammende Quintett beim führenden Metallabel „Spinefarm Records“ in Finnland unterzeichnete. Die nächsten Alben „Voimasta ja Kunniasta“ („Of Strength and Honour“, 2001) und „kivenkantaja“ („Stonebearer“, 2003) haben international jeweils über 10.000 Einheiten verkauft. So wurde wegen der großen Nachfrage das Debütalbum „Suden Uni“ 2004 mit weiteren Bonustracks wiederveröffentlicht, einer Bonus DVD und neuem Artwork.
„Verisäkeet“ („Blood Versus“) veröffentlicht in 2005, sammelte eine Vielzahl an guten Reviews aus der ganzen Welt, kennzeichnend für ihre längeren Songs und ihrem down-to-earth Sound. Mit einer großen Promotionaktion wurde das Album von Moonsorrow neben ihrem Heimatland auch auf vielen europäischen Metal Festivals beworben, außerdem tourten sie durch Russland!
2006 tourten Moonsorrow zusammen mit Primordial durch Europa. „Heathen Crusade“, wie die Tour benannt wurde, startete in Minneapolis, USA, wo Moonsorrow mit Primordial und Thyrfing die
Headliner waren. Auf der gleichen Reise waren Moonsorrow auch in Montreal, Kanada als Headliner unterwegs – dies öffnete ihnen die Türen in Nordamerika.
TÝR:
"Christliches Glaubensbekenntnis oder Enthauptung" – das war die
Wahl, vor die Sigmundur den färöischen Wikinger-Häuptling Tróndur í
Gøtu seinerzeit stellte, um ihn von seinem heidnischen Götterglauben
zu "bekehren". Im Jahre 999 begann somit die Christianisierung des
kleinen Eilands Føroyaland, und die alten Götter gerieten wie bereits
in Skandinavien langsam, aber sicher in Vergessenheit. Übrig blieben
nicht mehr als Relikte alter heidnischer Rituale im christlichen Mantel.
Nun, nicht ganz...
Genau 999 Jahre später findet sich eine kleine Truppe zusammen,
ebenjene archaischen Götter und Riten wieder in Erinnerung zu
rufen, und gründet eine Viking Metal-Band namens TYR.
Týr , der einhändige Gott des Krieges, tapferster aller Götter, ist
Namensgeber des nordischen Quartetts. Dennoch steckt in
Mastermind Heri Joensen kein verkappter "Kriegsverherrlicher", denn
in Týr (auch als Gott des Rechts bekannt) sieht der Färöer vielmehr
einen Verfechter der Taktik und somit einen Mittler, der in
aussichtsloser, diplomatisch vertrackter Situation Eskalation
vermeidet – was natürlich nicht über die Tatkraft eines Kriegsgottes
hinwegtäuschen kann und soll.
Ein wichtiges Merkmal, welches TYR von den unzähligen anderen,
vermeintlichen Viking-Metalbands unterscheidet, ist die Authentizität,
die der Musik von TYR zu Grunde liegt: „Traditionelle Musik aus der
Zeit der Wikinger ist nur auf den Faröern erhalten geblieben, gepflegt,
und über die letzten 1000 Jahre mündlich überliefert worden. Auf
diesem Erbe bauen wir unsere Songs auf und nutzen es als
Inspirationsquelle“ erklärt Joensen.
So ist es wenig verwunderlich, dass fast jeder Song seine Wurzeln in
echter färöischer , keltischer oder norwegischer Musik hat – statt also
nur eine weitere Melodic Death-Kapelle zu sein, die über Odin und
Co. singt, sind bei TYR sowohl Musik and auch Text echte
„Wikingermusik“.
Nach einer Demo, der Ólavur Riddararos Single, dem How Far To
Asgard Album, unzähligen Konzerten und TV-Auftritten erschien
schließlich Eric The Red, welches zum bestverkauftesten Album aller
Zeiten in TYRs Heimat wurde, und der Band den Deal mit Napalm
Records einbrachte, welche das Album weltweit veröffentlichten.
Sofort fand die einzigartige Weise, in der TYR traditionelle
Skandinavische Musik und Tänze mit keltischen Einflüssen, Klassik,
Doom-, Progressive- und Heavy Metal verschmelzen, ihre Anhänger
rund um den Globus. Ein wichtiger Faktor mag auch der ungewohnte
Zugang Joensens zum Songwriting sein, started er doch mit der
Gesangsmelodie, und baut die Instrumente erst danach um den
Gesang herum auf, wodurch die Songs sehr zum Mitsingen einladen.
Tausende Fans sahen dies ähnlich, und so wurde “Hail To The
Hammer” die Hymne einer neuen Generation von Folk-, Pagan- und
Viking-Metal-Fans.
2006 kehrten TYR mit dem Opus Ragnarok zurück - Technisch
brillant und 100%ig authentisch stellte Ragnarok nichts weniger als
ein Meisterwerk des unverfälschten Viking Metals dar! Eine
Europatour mit den Apokalyptischen Reitern folgte, und wenige
Monate später waren AMON AMARTH im selben Drachenboot.
Obwohl TYR musikalisch völlig unterschiedlich zu den anderen
Bands sind, gelang es den Färöern dennoch, Legionen neuer Fans
zu gewinnen – nicht billige Effekte und Pyros standen im
Vordergrund, sondern die Musikalität und Songs des nordischen
Quartetts, dass seine beeindruckenden mehrstimmigen
Wikingerchöre zum besten gab, während gleichzeitig die die
komplexesten Riffs und Rhythmen aus dem Ärmel geschüttelt
wurden.
Festivalauftritte in ganz Europa folgten, bis TYR ihren bis dato
größten Live-Triumph feiern konnten: eine riesige Menge füllte die
berstend volle Wacken Wet Stage und bejubelte die vier Wikinger!
2008 erschien Land, ein weiterer Meilenstein der Bandgeschichte.
Erneut waren die Lieder von Folklore getränkt. So gabt es überlieferte
Faröer Weisen auf den Tracks “Gátu Ríma”, “Fípan Fagra” und
“Lokka Táttur”, sowie “Gandkvæði Tróndar”, welches im Original ein
Gedicht des bekannten Poeten J.H.O. Djurhuus ist, der Tróndur
thematisiert, den Wikinger, der für die Unabhängigkeit der Färöer und
das Festhalten an den alten Göttern kämpfte. Zum Stück “Sinklars Visa”
wurde ein Video gedreht. Land erhielt weltweit ausgezeichnete Kritiken
und machte viele neue Musikfans auf das Schaffen von TYR aufmerksam.
Nach der Veröffentlichung begaben sich die unermüdlichen Wikinger auf
zahllose Touren. Unter anderem bestritt man mit Alestorm und Hollenthon
die Aaskereia Festival Tour. Dank des beharrlichen
Einsatzes konnte sich TYR eine immer größere Fanbase erspielen.
Als krönenden Abschluss wurden die Färinger als “Band des Jahres
2008” vom nationalen Fernsehen und Radio ihrer Heimat
ausgezeichnet. Im noch jungen 2009 brachen TYR zu einer erneuten
Gastspielreise durch Nordamerika auf.
Trotz ihrer unermüdlichen Live-Aktivitäten schrieben TYR an neuem
Material, das sie im Frühjahr 2009 in ihrer Heimat aufnahmen. Gemixt
wurde das Album von Jacob Hansen, während das Mastering im
Finnvox Studio vorgenommen wurde. Das Ergebnis war “By the Light
of the Northern Star“ und wurde von Fans und Presse mit großartigen
Kritiken übersät. Die neue Hymne “Hold the Heathen Hammer High“
wurde als legitimer Nachfolger von “Hail to the Hammer“ betrachtet.
Im Anschluss bestritt die Band zahllose Konzerte und Festivals.
Ebenfalls nahmen TYR an der “70.000 Tons of Metal“ Kreuzfahrt teil.
Sobald sich eine Gelegenheit bot, feilte die Band an ihren neuen
Stücken, um sich bald wieder im Studio verschanzen zu können.
Die Geschichte von König Thrym, der Thor’s Hammer Mjollnir stahl,
bildet den lyrischen Ausgangspunkt des neuen Tyr Albums, auf dem
die Band aber auch nicht davor zurückschreckt aktuelle Themen zu
behandeln („Shadow of the Swastika“). Musikalisch folgt „The Lay of
Thrym“ dem eingeschlagenen Pfad des Vorgängers und verbindet
klassisches Heavy Metal Riffing und druckvolles Drumming mit
traditionellen Melodien und mächtigen Chören. Dadurch entstehen
wahre Hymnen wie „Take Your Tyrant“ oder „Hall of Freedom“, die
ohne Zweifel ein fester Bestandteil in Tyr’s Setlist werden. Im
Mittelpunkt des Geschehens steht erneut Frontmann Heri Joensen,
der seine Qualitäten als Sänger und Gitarrist noch weiter verfeinert
hat und der Band ihren ganz eigenen und unverkennbaren Charakter
verleiht. Jacob Hansen war auch dieses Mal für die Aufnahmen, Mix
und Mastering zuständig und führt die faszinierende Klangwelt der
Färinger konsequent weiter und ergänzt dabei den Sound mit neuen
Nuancen und Schattierungen. „The Lay of Thrym“ ist ein
authentisches Viking Metal Album, das mit seinen hymnenhaften
Melodien und herrlichem Riffing die Ausnahmeposition der Färinger
noch weiter festigen wird.